Spülen für mehr Achtsamkeit – Sinn oder Unsinn?

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Auch zu Achtsamkeit gibt es keine Zufälle. Heute bekam ich den Newsletter mit dem Titel „haben Sie Lust auf – eine Minute Unsinn“ vom Vitalitätsrad. Darin geht es um das Buch „Eine Minute Unsinn“ von Anthony de Mello. Eine der drei präsentierten Nachdenk- und Schmunkelgeschichten zum Vitalitätsfaktor Eins umfassender Achtsamkeit betrifft zufällig auch eine Studie zur Achtsamkeit beim Spülen.

Wer mit Achtsamkeit spült nutzt den ganzen Körper

Als ein Gast sich freiwillig meldete, das Geschirr nach dem Essen zu spülen, sagte der Meister: „Sind Sie sicher, dass Sie wissen, wie man Geschirr spült?“
 
Der Mann versicherte dem Meister, dass er es sein ganzes Leben lang gemacht hätte. Sagte der Meister: „Oh, ich zweifle nicht an Ihrer Fähigkeit, das Geschirr sauber zu machen, ich bezweifle nur, ob Sie es wirklich waschen können.“
 
Seinen Schülern sagte er daraufhin zur Erklärung:
 
„Es gibt zwei Möglichkeiten, Geschirr zu spülen: die eine, es zu waschen, um es sauber zu machen; die andere, es zu waschen, um es zu waschen.“
 
Das war weit davon entfernt, den Schülern nun einzuleuchten!
 
Deshalb fügte der Meister hinzu: „Das erste ist ein totes Tun, denn während euer Körper Geschirr spült, ist euer Geist auf den Zweck fixiert, es sauber zu machen; das zweite ist ein lebendiges Tun, weil dabei nämlich euer Geist dort ist, wo euer Körper ist.“

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7 Dinge die achtsame Menschen anders machen

"Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es." Zitat von Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen

Achtsam sein und Achtsamkeitstechniken (English: Mindfulness) sind im Vormarsch. Sie erweitern das rein konsumorientierte Erleben von Wellness & Wellbeing um die bewusst (handelnde) Wahrnehmung dessen, was jetzt gerade ist. Dabei ist es unerheblich, ob die jeweilige Situation eine Herausforderung oder von Haus aus schon Wohlbefinden ist.

Achtsam sein ist eine Aktive Handlung

Achtsamkeit heißt: In einer überfüllten, überreizten, überkomplexen Welt müssen wir lernen, uns auf neue Weise auf uns selbst zu besinnen. Uns vergewissern, um leben zu können. Und gleichzeitig birgt der Begriff der Achtsamkeit die tiefere Erkenntnis, dass die Welt gar nicht wirklich über-füllt, über-reizt, über-komplex ist.

Wir erkennen, dass wir die Welt durch unser MIND selbst konstruieren. Wir machen die diversen Hysterien durch unsere Aufmerksamkeiten erst stark! An diesem Punkt wird Achtsamkeit zu einem Freiheitsbegriff – und genau das macht seine Sprengkraft aus. Zitat aus „Gibt es einen Megatrend Achtsamkeit?“

Sieben Unterschiede des aktiven achtsam Seins
#Infografik am Beitragsende

Der amerikanische Psychologe und Autor diverser Bücher zum achtsam Sein Elisha Goldstein, beschreibt in seiner Kolumne bei Mindful.org die wichtigsten sieben Punkte, die Achtsamkeit praktizierende Menschen grundsätzlich anders machen, aber auch wie wir beginnen können diese in unserem Leben zu integrieren. Ich habe mir erlaubt diese frei zu übersetzen und mit eigenen Erfahrungen aus Achtsamkeitsübungen zu garnieren. (mehr …)

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