Erfüllte Sexualität – Annahme der eigenen Natur

Erfüllte Sexualität – Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Gestern fragte mich meine Frau wie ich den Artikel schreiben wolle? Auch fragte Sie warum ich nicht über uns schriebe? Wir hätten doch sehr viel Erfahrung sowohl mit erfüllender, als auch Abwesenheit erfüllter Sexualität in unseren Leben. Okaayy, wenn meine Frau das meint, dann traue ich mich gern das Eine oder Andere Persönliche (aber nicht Intime) einfliessen zu lassen. Doch zuvor möchte ich ein wenig in die Hintergründe einsteigen, warum erfüllte Sexualität für die Vitalität eine so wichtige Rolle spielt.

Wirkt sich unerfüllte Sexualität auf Ihr Lebens aus?

Das Vitalitätsrad visualisiertStellen Sie sich vor, alle ihrer Lebensbereiche sind in Balance. Sie sind umfassend achtsam, haben eine optimistische Lebenseinstellung, resilientes Arbeiten, Körperbewusstsein, Ernährungs- und Umweltbewusst- sein, liebevolle Selbstfürsorge, sowie soziales Eingebundensein sind in Balance. Nur in der Sexualität fühlen Sie sich total unerfüllt! Die Antwort kommt auf jeden einzelnen Menschen an, daher meine anbei:

Natürlich wirken sich sowohl erfüllende, als auch die Abwesenheit erfüllter Sexualität auf meine Vitalität aus!!!

Bei meiner Recherche nach dem Thema fand ich einen sehr spannenden christlich motivierten Beitrag zur erfüllter Sexualität in der Ehe, sowohl mit Bibelzitaten zum Thema Sexualität, als auch einer ausserordentlich offenen klaren umgehensweise mit männlicher und weiblicher Sexualität. Da ich keine Frau bin, erlaube ich mir daraus nur einen Abschnitt zu zitieren, den ich so 100% unterschreiben kann. 

Testosteron engt viele Funktionen des Gehirns ein oder schaltet sie aus

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Optimismus lässt länger leben

Zitate_Optimistische-Lebenseinstellung-CharlieRivel

Optimismus und Pessimismus sind keine angeborenen Eigenschaften. Sprich es steht nicht per Geburt fest, ob wir ein zu 50% mit Flüssigkeit gefülltes Glas (Tatsache) als Halbvoll oder Halbleer (individuelle Interpretation) betrachten.

Ganz im Gegenteil, wenn wir zur Welt kommen sind unsere Gehirne extrem aufnahme- und verarbeitungsfähig. Es ist wie ein Schwamm, der durch Sinnesreize hervorgerufene Informationen aufsaugt, diese mit anderen abgleicht, verknüpft, sortiert, interpretiert und bewertet. Das emotionale Erleben einer Information führt zur entsprechenden positiven oder negativen Bewertung, die mit jeder Wiederholung bekräftigt bzw. in Erinnerung gerufen wird.

Eine optimistische Lebenseinstellung ist erlernbar

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Durch bewusstes Wahrnehmen Emotionen erfahren – Teil 2

Zitat zu Achtsamkeit - Krishnamurti

Während Sie im ersten Teil mental erfassen konnten wie Wahrnehmen unsere Emotionen bestimmt, geht es jetzt darum das Wissen durch Übungen zu unseren Erfahrungen zu machen. 

Was wissen wir über unser Wahrnehmen?

  1. Lediglich 0,04% eingelangter Informationen (26 Mrd. Bits/Sekunde) wird aufgenommen
  2. Nur 0,00036% also ca. 40-50 Bits davon gelangen in unser Bewusstsein
  3. Unser Gehirn filtert alles andere aus den eingehenden Infos heraus
  4. Der Fokus den wir haben bestimmt das, was uns bewusst wird
... für mehr Informationen zum Thema Wahrnehmung unbedingt Teil Eins lesen
... wie Sie dieses Wissen sinnvoll nutzen & umsetzen, können hier lesen

Was bedeutet Wahrnehmen im Kontext von Achtsamkeit?

Trennung der Tatsachen* von Interpretationen* und Bewertungen*

Lassen Sie uns hier und jetzt bewusstes Wahrnehmen üben!!! (mehr …)

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Wie Wahrnehmung unsere Emotionen bestimmt – Teil 1

Zitate_Wahrnehmung_ChristianMorgenstern

Ist Ihnen klar, dass Wahrnehmung völlig individuell ist?

  • Sehen (Augen – visuell)
  • Hören (Ohren – auditiv)
  • Tasten (Hände/Füsse – taktil)
  • Schmecken (Zunge – gustatorisch)
  • Riechen (Nase – olfaktorisch)

Wahrnehmung beginnt bei den jeweiligen Sinnesreizen, die von den physischen Organen über Nervenbahnen an das Gehirn weitergeleitet werden. Physische Unterschiede können das Wahr.nehmen z.Bsp. durch eine Brille mit -4,5 Dioptrin ganz anders erleben lassen, als die eines Normalsichtigen. Doch das ist noch nicht der Punkt, um den es hier geht.

Das Gehirn filtert, verarbeitet die Sinnesreize und 'formt' Wahrnehmung. Klick um zu Tweeten

Das, was wir wahr.nehmen, sind jedoch nicht unbedingt Tatsachen, sondern eine Kombination aus Dingen, die unser Gehirn schon erfahren (gespeichert) hat und jeden neuen Sinneseindruck mit alten kombiniert. Dabei interpretiert unser Gehirn, indem es ähnliche Erfahrungen gruppiert (sortiert) und in Folge eine Bewertung der Sinnesreize abgibt. (mehr …)

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Depression – was sie ist, wie kann man vorbeugen

Zitate - Depression von Hermann Hesse

Depression ist zweifelsohne eine Volkskrankheit!!! 

Na bumm, WHO-Schätzungen zu folgen leiden 800.000 Österreicher und Österreicherinnen an Depression. (siehe ORF science) Das macht 9,3% der Bevölkerung aus, die mindestens einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression erkranken.

  • bis zu 25% Wahrscheinlichkeit als Frau daran zu erkranken
  • bis 12% Wahrscheinlichkeit leiden Männern daran

Kann man Depression und Burnout voneinander unterscheiden?

Heute ist Burnout begrifflich zwar gängig, darf aber nicht mit Depression verwechselt werden!

  • Burnout betrifft ein tätigkeitsbezogenes körperliches & psychisches Ausbrennen und ist keine Diagnose, aus der eine bestimmte Behandlungsform hervorgeht
  • Depression hingegen erwächst aus Traumata persönlicher Erfahrungen und kann eine Behandlung, wie eine Einweisung ins Krankenhaus ermöglichen

Zur Vollausprägung beider Krankheitsbilder sagt Dr. Christian Simhandl in einem Standard-Interview: „Es besteht aber kein Unterschied mehr zwischen einem Burnout und einer typisch depressiven Episode.“ 

Die Definition der Depression ist eindeutig und klar

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden, leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von sogenannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

Was passiert bei Depression im Gehirn?

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