Besinntes Weihnachten zum Weihnachts-fest-igen

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Dies ist ein Beitrag zum DIY Blogger-Adventskränzchen von Marie Schindler.

Vor einer Kirche, in dessen Nähe ich wohne fällt mir ein Bild auf. Darauf befindet sich ein stilisiertes Haus über dem Geschrieben steht Weihnachten im Verlauf der Geschichte:

  • Auf der einen Seite steht „Früher – Herbergssuche“
  • auf der anderen Seite des Hauses „Heute – Asylantrag“

Eine starke Botschaft zu Weihnachten, die uns die Möglichkeit bietet sich der Ursprünge der Weihnachtsgeschichte zu besinnen, wie ich finde. Mir gibt sie die Gelegenheit den Sinn unserer Weihnachtsrituale unter dem Blickwinkel des sozialen Eingebunden-Seins neu zu besinnen.

Welchen Sinn haben unsere (Weihnachts-) Rituale?

Rituale und alltägliche Routinen sind nicht das Selbe. Ein Ritual ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt, das für Aussenstehende oft nur schwer verständlich ist. Doch genau darum geht es bei Ritualen. Rituale verbinden Mitglieder einer begrenzten Gruppe und festigen dadurch die Gruppenbindung untereinander. Zum Weihnachtsfest festigen wir das soziale Eingebunden-Sein unserer Gruppenzugehörigkeit, als Teil der westlichen (Konsum-) Welt, Teil unserer Familien und vielleicht auch Teil einer religiösen Gemeinschaft.

Evolutionswissenschaftler haben festgestellt, dass die Menschheit vor ca. 45.000 – 11.000 Jahren begonnen hat Rituale/Bräuche einzuführen. Der Anthropologe Richard Sosis von der University of Connetticut erkennt in Ritualen eine die Kooperation innerhalb einer Gruppe fördernde Kommunikationsform. Denn im Ergebnis waren Gruppen mit Ritualen und Bräuchen überlebens- und fortpflanzungsfähiger als Andere. Sosis Theorie zu folge, kooperieren Gruppen um so besser, wie die einzelnen Mitglieder durch Rituale und Bräuche in die Gruppe investieren. Unser heutiges Weihnachten und sein Konsumbrauchtum ist für mich der Inbegriff der Bestätigung dieser Theorie. 

Rituale schliessen nicht nur ein, sie schliessen gleichzeitig  auch aus!

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Wo bleibt der Mensch bei all der Digitalisierung? #DigiEmX

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Digitalisierung und Arbeiten 4.0 waren auch schon letztes Jahr das Blogparaden-Thema der Zukunft Personal. Heuer steht mein Fazit aus 2015 im Mittelpunkt: Die MitarbeiterInnen

Als ich von der Blogparade las, fragte ich mich sofort, wie kann ich mich dieses Jahr in völlig anderem Blog-Themen-Setting an Thema heranschreiben? Dann kamen mir zwei Studien zu Hilfe und legten mir die Themenbrücke vom perfekten (Arbeits-) Tag, hin zum Bedingungslosen Grundeinkommen, welches Dank technologiebedingter Arbeitslosigkeit immer häufiger in den Medien diskutiert wird. 

Die empfohlene Arbeitszeit des perfekten Arbeitstags Modells zweier Forscher beträgt lediglich 36 Minuten täglich. Das wirft grosse Fragen auf, wie weit unsere Arbeitszeitmodelle entfernt vom perfekten glücklichen Tag sind, doch das können wir gern ein andermal z.Bsp. anlässlich der Blogparade der Zukunft Personal diskutieren. In Anbetracht der noch vor uns liegenden digitalen Totaltransformation unser Gesellschaft kann sich durch wachsende Arbeitslosigkeit und vielleicht kommenden bedingungslosen Grundeinkommens ja noch einiges Richtung 36 Minuten tun.

So mein Ausgangsstatement!

Woher kommt die digitale Disruption tatsächlich?

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WIN-WIN: Das vitale Prinzip der Natur

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Ist WIN-WIN ein universelles Lebensmuster?

Laut dem Wiktionary bezeichnet ein WIN-WIN-Situation eine wirtschaftliche Ausgangslage, bei der zwei beteiligte Handlungspartner nur Vorteile erzielen können.

Betrachte ich die Natur und ihre Kreisläufe, ist das ganze Leben ein einziges WIN-WIN-Universum.

  • die Physis unterliegt alles einem Ursache-/Wirkungsprinzips (Newton)
  • die Microwelt der Quanten tanzt die nicht endende Transformation des Energieaustauschs

Obwohl WIN-WIN ursprünglich aus der IT (IT ist eigentlich Quantentechnik) kommt, hat es seit den 90er Jahren immer tieferen Einzug in unsere Sprachwelt genommen. Wir nennen WIN-WIN-Situationen dann so, wenn für mindestens zwei Partner ein definiertes Gleichgewicht im Geben und Nehmen herrscht.

WIN-WIN schafft einzigartige Lebensformen

Sicher sind Sie auch fasziniert, wenn Sie Kolibris in Naturfilmen sehen. Die Schnäbel der Kolibri-Arten variieren oft gattungstypisch sehr stark in Größe und Form. Jede Schnabel-Art ist auf einen anderen Blütentyp abgestimmt, sodass jede Gruppe von gleichschnabeligen Kolibris ihre eigene ökologische Nische besetzt. (Bildquelle: Kolibri Wikimedia)

Wer war zuerst da? Die Blüte, die ohne Kolibri nicht befruchtet werden kann oder der Kolibri, dessen Schnabel nur zu einer einzigen Blüte passt?

Aus WIN-WIN entsteht Fülle und Leben

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Konflikt-Meister durch das Geschenk der Diplomatie

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Wie werde ich zum Konfliktmeister?

Oh ja, das ist ein klasse Thema das Christina Wenz zu Ihrer Blogparade gemacht hat.

Die Definition Konflikt bedeutet, dass zwei miteinander unvereinbare, grundsätzlich unterscheidende Pole bzw. deren Eigenschaften Objekte eines Zusammenstosses sind. Die Konfliktformen reichen laut Wikipedia von Rollen-, Verteilungs-, Ziel-, Mittel-, Strategie, Ressourcen-, Beziehungs-, Status-, Führungs-, Interessens-, Werte-, Motiv- bis hin zum Identitätskonflikt. Alles Kerne unseres Menschseins. 

Konflikt ist der Zusammenstoss der Gegensätze

Abstrakt ist schwarz der Gegensatz von Weiss, heiß von kalt, oben von unten, gut von böse, leben von tot usw. Konkret stossen diese Gegensätze nirgends so aufeinander, wie in unserer physischen Existenz als Mann oder Frau. Geht man noch weiter zurück kommt man auf Samen und Eizelle. Im besten Fall bringt das Zusammentreffen ungleicher Pole Fruchtbarkeit und damit potential für Fortschritt in die Welt.

Konfliktspannung (Widerstand) nutzen kann zu Fortschritt führen

In der Unterschiedlichkeit unvereinbarer Pole liegt so viel Spannung (Energie), dass Fortschritt oft nur durch Konfliktmeistern geschehen kann. Eine Schwierigkeit sehe ich darin, dass wir uns nicht einmal des Ursprungs unserer archaischen Mann-/Frau-Konflikte bewusst sind, die im Allerkleinsten mit Samen und Ei, also bei Sexualität beginnen. Womit wir beim Mandelkern des Konfliktmeisterns sind.

Wahrnehmen ob/wenn ich in einer Konfliktsituation bin

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Mut zur Berufung erfordert #MutzumJobWechsel

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Das Futability-Blog ruft zu einer Blogparade mit dem Titel #MutzumJobWechsel auf, die mich ins Grübeln bringt. Zum Thema Mut zum Jobwechsel kann der 3. Faktor des Vitalitätsrads „resilientes Arbeiten“, aber auch ich persönlich mit vielen gewechselten „Jobs“ meines 31 Jahre alten Joblebens beitragen! 

Hoppala, heisst es nicht Berufsleben, statt Jobleben?

Be-rufs-lebenUnsere Sprache hat es in sich. Wir nutzen verschiedene Worte, glauben es seien die Gleichen und vermischen Inhalte, die tatsächlich etwas ganz anderes bezeichnen. So findet Google 455.000 Ergebnisse zur Definition Berufsleben, aber nur 333 zur Definition Jobleben. Geht es um #MutzumJobWechsel, ist für mich die erste Frage, was bedeuten Arbeit, Job oder Beruf bzw. wie korrespondieren sie miteinander? (mehr …)

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