Eine Endscheidung ist ein kognitiver „Achtsamkeits-Muskel“ – Teil 3

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.  Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.  Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.  Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Die Entscheidung das eigene innere Erleben zum Zentrum der eigenen Wahrnehmung zu machen, ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten, vitalitätsstarken Leben. Ein kleiner Rückblick zu der „Erste Hilfe“ Schritten aus meinen persönlichen Erfahrungen der Artikelserie:

Schritt Eins:
Individuell unterschiedliche Wahrnehmungen

  • Lediglich 0,04% aller Informationen werden vom Gehirn aufgenommen
  • 0,00036% also ca. 40-50 Bits pro Sekunde gelangen in unser Bewusstsein
  • unser Filtersystem (Fokus) kann bestimmen was uns bewusst wird

Schritt Zwei:
Tatsachen*, Interpretationen* und Bewertungen*

  • nur der bewusste (Selbst-) Beobachter* kann Tatsachen herausfiltern
  • der Zustand eines Amygdala-Hijacks schliesst gute Entscheidungen aus
  • Tatsachen entzaubern die im Innen wahrgenommene emotionale Welt
... mehr zum ersten Erste-Hilfe Schritt Wahrnehmung bestimmt Emotion
... mehr zum zweiten Erste-Hilfe Schritt wiederholte Emotion wahr.nehmen

Erst jetzt kann ein kognitives Gedankentraining beginnen, das in mehr Achtsamkeit im Umgang mit den eigenen Gedanken, Emotionen, Bewertungen und Interpretationen mündet. Die bewusste Selbstschau unseres Gehirns steigert Resilienz gegen Herausforderungen und fördert Vitalität durch geistige Acht- und Aufmerksamkeit.

Die (Entscheidung-) Macht des Prefrontal Cortex zu nutzen

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Durch bewusstes Wahrnehmen Emotionen erfahren – Teil 2

Zitat zu Achtsamkeit - Krishnamurti

Während Sie im ersten Teil mental erfassen konnten wie Wahrnehmen unsere Emotionen bestimmt, geht es jetzt darum das Wissen durch Übungen zu unseren Erfahrungen zu machen. 

Was wissen wir über unser Wahrnehmen?

  1. Lediglich 0,04% eingelangter Informationen (26 Mrd. Bits/Sekunde) wird aufgenommen
  2. Nur 0,00036% also ca. 40-50 Bits davon gelangen in unser Bewusstsein
  3. Unser Gehirn filtert alles andere aus den eingehenden Infos heraus
  4. Der Fokus den wir haben bestimmt das, was uns bewusst wird
... für mehr Informationen zum Thema Wahrnehmung unbedingt Teil Eins lesen
... wie Sie dieses Wissen sinnvoll nutzen & umsetzen, können hier lesen

Was bedeutet Wahrnehmen im Kontext von Achtsamkeit?

Trennung der Tatsachen* von Interpretationen* und Bewertungen*

Lassen Sie uns hier und jetzt bewusstes Wahrnehmen üben!!! (mehr …)

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Wie Wahrnehmung unsere Emotionen bestimmt – Teil 1

Zitate_Wahrnehmung_ChristianMorgenstern

Ist Ihnen klar, dass Wahrnehmung völlig individuell ist?

  • Sehen (Augen – visuell)
  • Hören (Ohren – auditiv)
  • Tasten (Hände/Füsse – taktil)
  • Schmecken (Zunge – gustatorisch)
  • Riechen (Nase – olfaktorisch)

Wahrnehmung beginnt bei den jeweiligen Sinnesreizen, die von den physischen Organen über Nervenbahnen an das Gehirn weitergeleitet werden. Physische Unterschiede können das Wahr.nehmen z.Bsp. durch eine Brille mit -4,5 Dioptrin ganz anders erleben lassen, als die eines Normalsichtigen. Doch das ist noch nicht der Punkt, um den es hier geht.

Das Gehirn filtert, verarbeitet die Sinnesreize und 'formt' Wahrnehmung. Klick um zu Tweeten

Das, was wir wahr.nehmen, sind jedoch nicht unbedingt Tatsachen, sondern eine Kombination aus Dingen, die unser Gehirn schon erfahren (gespeichert) hat und jeden neuen Sinneseindruck mit alten kombiniert. Dabei interpretiert unser Gehirn, indem es ähnliche Erfahrungen gruppiert (sortiert) und in Folge eine Bewertung der Sinnesreize abgibt. (mehr …)

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